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Präparat 35: Milz, Masson-Goldner

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Milzsinus

Netzwerk aus verschieden langen und breiten, untereinander kommunizierenden Röhrchen, deren Wände von langgestreckten Endothelzellen gebildet werden. Durch aktiven Formwandel der Zellen können Öffnungen in der Sinuswand entstehen, sodaß Blutplasma und Blutzellen ins Milzretikulum gelangen können. Ca. 10% des die Milz durchströmenden Blutes erreicht so das perisinusoide Gewebe, 90% wird direkt in das venöse System geleitet.

Rote Pulpa

Netzwerk aus Milzsinus, Retikulumzellen, retikulären Fasern und allen Anteilen des strömenden Bluts. Das charakteristische Aussehen erhält die rote Pulpa durch das Überwiegen der Erythrozyten.

Die Milzsinus sind als unregelmäßig-rundliche Anschnitte überall in der roten Milzpulpa zu finden. Sie sind an ihren Endothelzellkernen, die sich sehr deutlich gegen das Lumen vorbuckeln, leicht zu erkennen.