| Voriges Präparat | Index | Nächstes Präparat | ![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
|
|||
|
Epidermis
gefäßlose, äußerste Schicht der Haut, besteht aus mehrschichtigem verhornten Plattenepithel, das einen fünfschichtigen Aufbau zeigt: Stratum basale, Stratum spinosum (Stratum basale und Stratum spinosum bilden gemeinsam das Stratum germinativum, die Regenerationsschicht der Haut), Stratum granulosum, Stratum lucidum (Str. granulosum und Str. lucidum bilden die Verhornungsschicht), Stratum corneum (Hornschicht).
Haartrichter
trichterförmige Erweiterung des Haarfollikels, hier münden die Talgdrüsen.
Bulbus pili
(Haarzwiebel) glockenförmige Auftreibung der Haarwurzel, die die bindegewebige Haarpapille umfaßt.
Subkutis
Unterhaut, Tela subcutanea; besteht aus lockerem Bindegewebe und univakuolärem Fettgewebe. Sie stellt die Verbindung zwischen Haut und oberflächlicher Körperfaszie her und gewährleistet die Verschieblichkeit der Haut. Die Subcutis enthält Vater-Pacinische Lamellenkörperchen.
Galea aponeurotica
dem Schädeldach haubenartig aufsitzende Sehnenplatte, an der die drei Teile des M.epicranius ansetzen. Die Galea aponeurotica ist gegen das Periost des Schädels verschieblich und mit der Kopfhaut fest zur Kopfschwarte verbunden.
Stratum reticulare corii
das Stratum reticulare bindet die Fortsetzung des Papillarkörpers und grenzt an die Subcutis. Es besteht aus durchflochtenen Bündeln kollagener Fasern, die der Haut Reißfestigkeit verleihen und aus elastischen Netzen, die für die Rückordnung des Fasergeflechts sorgen.
Corium
Lederhaut, eine unter der Epidermis gelegene Schicht aus lockerem Bindegewebe mit retikulären, kollagenen und elastischen Fasern. Sie verleiht der Haut Reißfestigkeit und reversible Verformbarkeit. Die Lederhaut enthält Blut- und Lymphgefäße, Nervenaufzweigungen und Nervenendkörperchen sowie Bindegewebszellen und Zellen der Abwehr. Sie zeigt einen zweischichtigen Aufbau: Das Stratum papillare gewährleistet mit seinen Bindegewebspapillen die Verzahnung zwischen Corium und Epidermis. Das Stratum reticulare bildet die Fortsetzung des Papillarkörpers und grenzt an die Subkutis. Es enthält kollagene Fasern, die der Haut Reißfestigkeit verleihen und Netze aus elastischen Fasern, die für die Rückordnung des Fasergeflechtes sorgen. |
||
|
Auf der natürlichen Seite des Präparates erkennt man die Epidermis. Trichterförmige Einsenkungen der Epidermis reichen in die Tiefe, in jedem der Trichter findet sich ein Haar. Die Trichter enden in Form von sog. Haarzwiebeln (Bulbi pilorum) in der Subkutis. Unterhalb der Subkutis liegt die straff bindegewebige Galea aponeurotica (nicht in allen Präparaten zu sehen). Sie ist über kräftige Bindegewebsbrücken mit dem Stratum reticulare des Coriums verbunden; ihre Verbindung zu den darunterliegenden Knochen der Schädelkalotte ist schwach. Diese Konstruktion macht die Kopfhaut zu einem derben, beiderseits straff bindegewebigen Überzug des Schädels, dem Skalp, der sich leicht gegen den Schädel verschieben (und von ihm abziehen) läßt. |
|||