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Geschmacksknospen
Caliculi gustatorii, sie bilden zusammen mit freien Nervenendigungen der Zungenschleimhaut das Geschmacksorgan, Organum gustus. Die Geschmacksknospen liegen gehäuft im Epithel der Papillae vallatae und foliatae im hinteren Drittel der Zunge. Sie bestehen aus Stütz- und Geschmackszellen, die zwiebelschalenartig aneinandergelagert sind. Zur Mundhöhle öffnet sich jede Geschmacksknospe mit einem Geschmacksgrübchen, Porus gustatorius. In diese Öffnung ragen Mikrovilli der Geschmackszellen mit Chemorezeptoren hinein. Die Geschmackszellen gehören zu den sekundären Sinneszellen, sie werden korbgeflechtartig von Nervenfasern aus den sensorischen Ganglien umhüllt.
Von Ebner-Spüldrüsen
Glandulae gustatoriae; seröse Drüsen, deren Ausführungsgänge in den Gräben der Papillae vallatae und foliatae münden.
Von Ebner-Spüldrüsen
Glandulae gustatoriae; seröse Drüsen, deren Ausführungsgänge in den Gräben der Papillae vallatae und foliatae münden.
Seröser Azinus
kugelförmiges Drüsenendstück; es besteht aus Drüsenzellen, die von einer Basallamina umgeben sind. Häufig finden sich basal im Epithelverband Myoepithelzellen mit kontraktilen Filamenten. Die Drüsenzellen weisen eine polare Gliederung auf: Basal finden sich die für die Sekretbildung benötigten Zellorganellen, hier erfolgt außerdem die Aufnahme der erforderlichen Stoffe aus dem Blut. Apikal wird das Sekret in das enge, häufig im Lichtmikroskop kaum erkennbare Lumen des Azinus abgegeben.
Lamina propria mucosae
liegt zwischen Lamina epithelialis und Lamina muscularis der Tunica mucosa, besteht aus lockerem Bindegewebe. In ihr finden sich zahlreiche Blut- und Lymphkapillaren sowie viele freie Zellen der Abwehr, z.B. Makrophagen and Lymphfollikel. |
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Im Epithel sind insbesondere in den seitlichen Arealen (zum Graben hin) helle, ovale Zellansammlungen zu sehen, die Geschmacksknospen. Am Boden der Gräbens münden die Ausführungsgänge der serösen Spüldrüsen (synonym: Glandulae gustatoriae, v. Ebner-Spüldrüsen). Die Ausführungsgänge besitzen ein einschichtiges iso- oder hochprismatisches Epithel. Die serösen Azini der v. Ebner-Spüldrüsen sind nicht nur in der Lamina propria lokalisiert; große Anteile der Drüse dringen bis tief in die Muskelschicht hinein. |
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