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Zahnwurzel
Radix dentis; unterster, in der Alveole liegender Abschnitt des Zahns. Durch den Zahnhalteapparat ist die Wurzel mit dem Kiefer verbunden und wird von Zahnzement umhüllt.
Pulpahöhle
Cavitas dentis; von Dentin umschlossener Hohlraum des Zahns, der die Zahnpulpa (Zahnmark) enthält und sich in den Wurzelkanal fortsetzt.
Odontoblasten
Dentinbildner; sind aus der mesenchymalem Zahnpapille enstanden und können zeitlebens Dentin bilden. Dentin entsteht durch Mineralisierung von unverkalktem Prädentin. Die Dentinbildung beginnt am Ende des 4. Embryonalmonats. Die langen Fortsätze der reiferen Odontoblasten (Tomes-Fasern) werden schließlich von Dentin eingemauert. Die Zelllleiber der Odontoblasten liegen stets außerhalb des Dentins, in der äußersten Schicht der Zahnpulpa.
Odontoblastensaum
pallisadenförmig angeordnete Odontoblasten an der Grenze zwischen Zahnpulpa und Dentin
Innere Dentinschicht
aus peritubulärem und intertubulärem Dentin bestehende innere Schicht des Dentins. Sehr dichtes und festes peritubuläres Dentin umgibt als Neumann-Scheide die Dentinkanälchen, dazwischen liegt das weniger dichte intertubuläre Dentin mit in Längsrichtung des Zahns angeordneten Kollagenfasern.
Zahnzement
Nur an der Wurzel vorhandene Substanz, die Geflechtknochen gleicht. Zement besteht aus Zementozyten, die Osteozyten gleichen, sowie Kollagenfibrillen und verkalkter Grundsubstanz.
Desmodontium
Wurzelhaut, Periodontium; Bestandteil des Zahnhalteapparates aus straffen Kollagenfaserbündeln. |
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Die Zahnwurzeln weisen eine zentrale Pulpahöhle auf, deren Inhalt (Odontoblastensaum, lockeres Bindegewebe, Arteriolen und Venolen, Nerven) nur an wenigen Stellen erhalten ist. Die Hartsubstanz des Zahnes im Wurzelbereich besteht aus einer inneren Dentin- und einer äußeren Zementschicht. Daran schließt sich das Desmodontium an, das aus überwiegend radiär verlaufenden Kollagenfasern besteht. |
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