Voriges Präparat Index Nächstes Präparat   [a] [b] [c] [d] [e]
 

Präparat 47: Zahn im Durchbruch (Katze), Azan

[Bild]
Odontoblasten

Dentinbildner; sind aus der mesenchymalem Zahnpapille enstanden und können zeitlebens Dentin bilden. Dentin entsteht durch Mineralisierung von unverkalktem Prädentin. Die Dentinbildung beginnt am Ende des 4. Embryonalmonats. Die langen Fortsätze der reiferen Odontoblasten (Tomes-Fasern) werden schließlich von Dentin eingemauert. Die Zelllleiber der Odontoblasten liegen stets außerhalb des Dentins, in der äußersten Schicht der Zahnpulpa.

Dentin

Zahnbein; besteht aus anorganischen Bestandteilen (ca. 90 %), organischer Matrix (ca. 20 % ) und Wasser (ca. 10%). Dentin wird von den Odontoblasten gebildet, sie haben einen langen Fortsatz, der in Dentinkanälchen bis an die Grenze des Dentins zieht. Hierdurch entsteht die charakteristische radiäre Streifung des Dentins. Die Kanälchen sind von einer festen, dichten Hülle von peritubulärem Dentin umgeben (Neumann-Scheide), dazwischen findet sich das weniger dichte intertubuläre Dentin mit vorwiegend in Längsrichtung des Zahns verlaufenden Kollagenfasern. Das weniger dicht mineralisierte Manteldentin bildet die dem Schmelz zugewandte Oberfläche.

Die zum Schmelz gerichteten Fortsätze der Odontoblasten werden vom Dentin eingemauert, sie liegen in den feinen Dentinkanälchen.